Bei der Ausbildung eines Personenspürhundes (Mantrailing, aus dem englischen: man „Mensch“ und trail
„verfolgen“) nutzen wir die Fähigkeit des Hundes, verschiedene Gerüche
unterscheiden zu können sowie seine angeborene jagdliche Leidenschaft.
Im
Gegensatz zu den Flächensuchhunden verfolgt der Personenspürhund
nur einen individuellen menschlichen Geruch. Jeder Mensch hat einen ganz
eigenen individuellen Geruch , so ähnlich wie ein genetischer
Fingerabdruck. Der Individualgeruch eines Menschen wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:
Geschlecht, Alter, je nach Herkunft der Personen unterschiedliche Drüsenbeschaffenheit des Körpers, Hygiene/Körperpflege (Nutzung von Duftstoffen), Ernährung, Medikamente, Erkrankungen, Hormone, Psychische Verfassung, Lebensgewohnheit ...
Hierbei ist der Hund in der Lage unzählige „andere“ Gerüche von uns Menschen, von Tieren und der Umwelt (Abgase, Chemikalien etc.) zu unterscheiden und auszublenden. Was ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer mit sich bringt. Er ist in der Lage, einer Spur über viele Kilometer zu folgen. Für den Einsatz gilt: Je frischer eine Spur, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund die vermisste Person findet.
Geschlecht, Alter, je nach Herkunft der Personen unterschiedliche Drüsenbeschaffenheit des Körpers, Hygiene/Körperpflege (Nutzung von Duftstoffen), Ernährung, Medikamente, Erkrankungen, Hormone, Psychische Verfassung, Lebensgewohnheit ...
Hierbei ist der Hund in der Lage unzählige „andere“ Gerüche von uns Menschen, von Tieren und der Umwelt (Abgase, Chemikalien etc.) zu unterscheiden und auszublenden. Was ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer mit sich bringt. Er ist in der Lage, einer Spur über viele Kilometer zu folgen. Für den Einsatz gilt: Je frischer eine Spur, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund die vermisste Person findet.
Der Personenspürhund verfolgt die Geruchsspur überall dort, wo sie sich befindet d.h. die Hunde müssen im Training sämtliche Möglichkeiten trainieren oder sich erarbeiten, wo sich der Scent (Geruch) befinden könnte. Um einige Beispiele zu nennen: durch Citylagen (mit einem Ozean an Gerüchen und Ablenkung) , in Wäldern/auf Wanderwegen d.h. Untergrundwechsel, durch Tunnel, über Brücken, durch Gebäude... usw. . Das
A und O beim Mantrailing ist es, seinen Hund lesen zu lernen bzw. lesen zu können. Jeder
Hund hat seine ureigene Suchtechnik und für uns ist völlig unwichtig, ob
er mit hoher oder tiefer Nase sucht. Auch kann es durchaus sein, dass
er einige Meter versetzt zur Spur arbeitet.
Im
Unterschied zu den frei suchenden Flächenhunden arbeitet der
Personenspürhund an einer langen Leine. Er benötigt für seine Arbeit
einen Gegenstand mit dem Individualgeruch der gesuchten Person.
Seine Aufgabe besteht nicht nur im Auffinden der gesuchten Person, durch
seine Arbeit kann er Behörden (Polizei) Erkenntnisse liefern, welche
für weitere Suchmaßnahmen hilfreich sind. Dies ist z.B. der Fall, wenn
sich die Person mit einem Linienbus entfernt hat oder aufgrund des
zeitlichen Vorsprunges nicht eingeholt werden kann. Hier kann ein gut
ausgebildeter Personenspürhund die Laufrichtung der Person angeben.
Flächenhunde könnten z.B. nun gezielt in Laufrichtung des
Personenspürhundes eingesetzt werden.
Ein
Personenspürhund ist weder eine „Wunderwaffe“ noch ein„Einzelkämpfer“,
wie immer wieder angenommen wird. Die richtige Kombination
unterschiedlicher Einsatzmittel (Flächensuchhunde, Hubschrauber,
Leichenspürhunde usw.) ist häufig effizienter und führt am schnellsten zum Ziel.